Hilfe zur Selbsthilfe

Seit 2002 arbeiten in unserer Organisation Deutsche und Afghanen gemeinsam für den friedlichen Aufbau Afghanistans.

Die Deutsch-Afghanische Initiative, ein eingeschriebener gemeinnütziger Verein mit einem kleinen Büro in Freiburg, ist aus einer Gruppe aktiver Menschen hervorgegangen, die sich im Oktober 2001 erstmals trafen, um gemeinsam humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Afghanistan zu leisten. Aus Nothilfeaktionen, die von Deutschen und in Deutschland lebenden Afghanen aus Freiburg und Umgebung organisiert und durchgeführt wurden, entwickelten sich Projekte des Wiederaufbaus und der Selbsthilfe.

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Eine Stellungnahme

zur Lage in Afghanistan an die Interessenten und Besucher unserer Homepage sowie allen treuen Förderer unserer Arbeit

Achtung! Bitte verwechseln Sie die DAI nicht mit dem Deutsch-Amerikanischen-Institut. Die zuständige Stelle für das Thema Evakuierungen ist das Auswärtige Amt: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/afghanistan-node

Es steht leider nicht in unserer Macht bei der Evakuierung von Familienmitgliedern und Freunden behilflich zu sein.

Notice: If you require information concerning evacuations, please contact the Federal Foreign Office: https://www.auswaertiges-amt.de/en/aussenpolitik/laenderinformationen/afghanistan-node

 

Die augenblickliche Lage in Afghanistan stellt auch die DAI vor außerordentliche Probleme.

Seit Mitte August beherrschen die Taliban das Land. Von unseren Projektbereichen ist der Raum Herat stärker betroffen als die Provinz Parwan und Charikar mit „unseren“ Schulen Balaghel und Laghmani. Das Verhalten der Taliban ist unterschiedlich, stets aber einschüchternd und bedrohlich.

Allgemein herrscht ein Klima der Angst, vor allem bei denen, die mit Ausländern zusammengearbeitet haben. 

Auch unsere beiden Mitarbeiter in Kabul (für Projekte in Charikar und Laghmani) und Herat fühlen sich bedroht und haben größte Angst um sich und ihre Familien. Sie fühlen sich trotzdem vor allem verpflichtet, in der Zeit größter Not vieler auch weiterhin notleidenden Familien zu helfen, solange dies möglich ist. Im Mittelpunkt stehen hier die Patenschaften jeder Art.

Die DAI möchte keinesfalls das Leben der afghanischen  Mitarbeiter und ihrer Familien gefährden. Die DAI hat daher ihre Mitarbeiter gebeten, ihre Tätigkeit ruhen zu lassen oder auf das Maß zu beschränken, das ihnen möglich erscheint, ohne sich selbst zu gefährden. Ihre persönliche Sicherheit hat auf jeden Fall Vorrang vor allem anderen. Neue Möglichkeiten, Unterstützungen fortzusetzen, werden geprüft. Das Frauenzentrum bleibt zunächst geschlossen.

 

Wir werden uns bemühen, Sie weiterhin stets auf dem Laufenden zu halten!