Deutsche und Afghanen helfen
gemeinsam vor Ort

Seit mehr als 10 Jahren arbeiten in unserer Organisation Deutsche und Afghanen gemeinsam für den friedlichen Aufbau Afghanistans.

Unsere Projekte konzentrieren sich auf den Bereich Bildung und Entwicklung im ländlichen Raum, wo bisher nur wenig Hilfe ankommt

Die Ausgangssituation

Ende 2001, wieder Flüchtlinge und Vertriebene in Afghanistan nach Jahren des Leids unter der Talibanherrschaft, nach Bürgerkrieg und Krieg gegen die Sowjets. Hungersnot und Kälte drohen. Flüchtlingslager bilden sich an den Grenzen zu den Nachbarländern Pakistan und Iran, die niemanden mehr aufnehmen.

Wie kann man helfen, fragen ein paar Afghanen und Deutsche in Freiburg. Und entscheiden sich nach intensiven Diskussionen dafür, selbst als Nothelfer nach Afghanistan zu gehen, warme Winterkleidung und Schuhe zu sammeln, Lebensmittel zu kaufen und alles in das weit entfernte Land zu bringen. Caritas international macht mit und gibt Geld. Es wird gesammelt und geworben, Schulen beteiligen sich. Unter teilweise abenteuerlichen Umständen kommen von Dezember 2001 bis Sommer 2002 drei Nothilfen in die Halbwüsten- und Berggebiete um Herat und ins abgelegene Hochland des Hazarajat zustande, in Gegenden, wo sonst kaum Hilfe hinkommt.

So fing das an. Und weil jeder die Not sah und die Notwendigkeiten, die sich aus einem Vierteljahrhundert des Kriegs und Bürgerkriegs ergaben, wurde ein Verein gegründet, der als NGO bis heute in Afghanistan hilft.

Und das Ziel war klar und einfach: Ändern wird sich nur etwas, wenn vor allem etwas für die Jugend und ihre Bildung und Ausbildung getan wird, wenn vor allem Frauen und Mädchen geholfen wird. Sie sind der Schlüssel zu einer besseren Zukunft Afghanistans.

Also wird 2002 in Freiburg die Deutsch-Afghanische Initiative gegründet, die sich zum Ziel setzt, Bildung für die Jugend zu fördern, vor allem für Mädchen, Schulen zu bauen, Frauenzentren aufzubauen, aber auch in abgelegenen Gegenden der benachteiligten Gruppe der Nomaden eine bessere Lebensperspektive zu geben.

Im Oktober 2001 hatte Afghanistan 23 Jahre lang Fremdherrschaft, Krieg, Bürgerkrieg und die brutale Herrschaft der Taliban durchlitten. Millionen Menschen waren geflohen, verstümmelt, geschändet, verhungert, getötet. Nach Jahren der Dürre stand ein eisiger Winter bevor. Als die US-Amerikaner das Land von den Taliban befreien wollen, fallen wieder Bomben, fliehen wieder Hunderttausende.

Die DAI

Die Deutsch-Afghanische Initiative, inzwischen längst ein eingeschriebener gemeinnütziger Verein mit einem kleinen Büro in Freiburg, ist aus einer Gruppe aktiver Menschen hervorgegangen, die sich im Oktober 2001 erstmals trafen, um gemeinsam humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Afghanistan zu leisten. Aus Nothilfeaktionen, die von Deutschen und in Deutschland lebenden Afghanen aus Freiburg und Umgebung organisiert und durchgeführt wurden, entwickelten sich Projekte des Wiederaufbaus und der Selbsthilfe.

Unsere Bürogemeinschaft

Wir arbeiten in einer Bürogemeinschaft mit anderen gemeinnützigen Organisationen. Regelmäßige Bürozeiten Dienstag 9 – 13 Uhr und nach Vereinbarung.

Mitgliedschaft

Kultur Forum Freiburg

Wir sind auf einer „Wellenlänge“ –
Mitglied im Kultur Forum Freiburg

www.kulturforum-freiburg.de