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Auf einen Blick

Foto: Dorfumgebung

Ort

Schotordaran, ca. 25 km nördlich von Herat
 

Status

Bau abgeschlossen,
Schulpatenschaft läuft
 

Ansprechpartner

Masoud Farhatyar, Yvonne El Saman & Irena Nazari

Neubau Schule Schotordaran

Schotordaran ist ein halbnomadisches Dorf ca. 25 km nördlich von Herat in den Bergen gelegen. In den 80er Jahren hatte die afghanische Regierung dort eine kleine Schule geplant, die auf Grund des Krieges nicht gebaut werden konnte. Die Bewohner von Schotordaran wandern mit ihren Viehherden auch über längeren Zeitraum in die Berge, um Futter für ihr Vieh zu organisieren. Sie haben aber in Schotordaran einen festen Wohnsitz. Hier leben ca. 40 Familien mit etwa 85 schulpflichtigen Kindern.

Impressionen - Neubau Schule Schotordaran
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Der Bau der Schule wurde mit einem Dorfarchitekten vereinbart. Es wurde ein Gebäude mit vier Klassenzimmern, ein Tiefbrunnen sowie ein Versammlungsraum für die Dorfbewohner geplant und in Auftrag gegeben. Die Schule wurde im Spätsommer 2005 eingeweiht.


Die Begrünung sowie die Anlage eines Kräutergartens auf einer Fläche von ca. 2000 qm neben der Schule sind ebenfalls geplant. In diesem Garten werden die Frauen von Schotordaran ihren Kräuteranbau betreiben.


Die Familien werden regelmäßig unterstützt, im Jahr 2005 beispielsweise durch den Kauf von Nähmaschinen, Stoffen und Lebensmitteln.

Nach dem Bau eines Brunnens bei der Schule wird nun das ganze Dorf allmählich umziehen und sich um Brunnen und Schule herum ansiedeln. Kleine Landwirtschaft ist schon im Aufblühen. Auch die Nachbarsiedlung Deshirin schickt ihre Kinder, die DAI hat ein Hamam gebaut, also ein kleines Volksbad, so dass vielleicht sogar ein kleines Handelszentrum für die Nomaden der Gegend keine Utopie ist.
 

 

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