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Auf einen Blick

Foto: Neuer Eingangsbereich der Schule

Ort

Schaidai, Schaidai Sufla,
15 km östlich von Herat
 

Status

Bau abgeschlossen,
Schulpatenschaft läuft
 

Ansprechpartner

Masoud Farhatyar ,

Jörg Luthardt

Neubau Schule Schaidai

Schaidai und Schaidai Sufla sind zwei Dörfer rund 15 km östlich von Herat mit insgesamt etwa 3.500 Einwohnern. Die Bevölkerung steigt durch Rückkehrer. Im nahen Gebirge wird Wasser abgezapft und in Karris, unterirdischen Kanälen, dem Dorf zugeleitet, wo Reservoire das Wasser auffangen. Auf dieser Grundlage wurde bereits im 19. Jahrhundert ein Park mit lockerem Baumbestand angelegt, der von der Stadtverwaltung Herat als unbedingt schützenswert eingestuft wird. Der Park und das alte Ausflugslokal in seiner Mitte dienen den Heratis als Naherholungsgebiet. In der vegetationsarmen Gegend ist Schaidai ein kleines Paradies.

Impressionen - Neubau Schule Schaidai
Zur Bildergalerie (12 Bilder)

Park, Ausflugslokal und die dazu gehörige Baumschule bildeten schon immer die Lebensgrundlage für die Dorfbewohner.

 

Nach vierjähriger Dürre war das Bewässerungssystem weitgehend trocken gefallen, der Zustand des Parks war desolat, das Lokal war verfallen. Für Schaidais Bewohner drohten Perspektivlosigkeit und Landflucht. Auch eine Schule fehlte in dem großen Dorf.

 

Inzwischen ist die Schule gebaut und seit 21.03.2003 in Betrieb. Ein Tiefbrunnen ist gebaut, das Ausflugslokal renoviert. Die Baumschule lebt wieder auf, andere Schulen erhalten Bäume, die Begrünung der kargen Landschaft hat begonnen.

 

Die wachsende Schülerzahl machte ein weiteres kleines Schulgebäude nötig, nachdem schon wieder in Zelten unterrichtet wurde.

 

Die Grundschule in Kirchzarten bei Freiburg hat eine Schulpatenschaft übernommen, die sehr aktiv Schüler und Lehrer in Schaidai fördert.

 

Dank der Spendengelder kann 2014 mit dem Bau eines Sport- und Spielplatzes begonnen werden.

 

Aufgrund der wachsenden Schülerzahlen wird erneut ein Schulausbau notwendig. Außerdem hat das Schulministerium 2013 beschlossen, an die Grundschule ein Gymnasium anzuschließen, was ebenfalls einen Ausbau in nächster Zukunft erfordert. Somit haben die Grundschüler eine gute Chance auf eine weiterführende Bildung direkt auf ihrem Schulgelände.
 

 

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