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Sabur Achtari
Wilhelm Druben
Rateb Azimi
Regenerative Energien in Afghanistan
Eine allgemeine zentrale Stromversorgung in Afghanistan zu schaffen, ist derzeit nicht möglich, da sie wegen der geographischen Gegebenheiten für das devisenarme und technologisch unterentwickelte Land zu teuer ist. Sie ist aber auch nicht wünschenswert, weil sie klimaschädlich wäre. Die üblichen Dieselgeneratoren schädigen ebenfalls die Umwelt und sind zudem ebenfalls auf Dauer sehr teuer, da sie vom Ölpreis abhängen.

Die Technologien der alternativen Energiegewinnung hingegen können den örtlichen Verhältnissen angepasst werden. Sie sind umweltfreundlich und auf Dauer auch sparsam. Vieles kann in Afghanistan hergestellt werde, schafft also auch Arbeit. Wie sich bereits gezeigt hat, ist die Akzeptanz sehr hoch. Die Menschen sind inzwischen bereit, immer höhere Eigenanteile zu zahlen.

Unser Mitglied Ing. Sabur Moh. Achtari hat in den letzten Jahren in Kabul eine Werkstatt aufgebaut, in der afghanische Mitarbeiter, die eine gründliche Ausbildung durch Herrn Achtari selbst und durch Frau Hoedt erhalten haben, selbständig Spulen wickeln, Solarlampen, Windräder, solare Trockner und Waschmaschinen einfacher Art und sogar die komplizierten Scheffler-Reflektoren zusammenbauen.