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Auf einen Blick

Foto: Solarlampen

Ort

Laghmani, ca. 70 km nördlich von Kabul
 

Status

Projekt abgeschlossen
 

Ansprechpartner

Nasir Nazery &
Michael Metzger

 

Solarlampen für Witwen

Durch Spenden des Gymnasiums Kenzingen bzw. seiner Schüler und Schülerinnen, deren Eltern sowie der Lehrer und Lehrerinnen und die Koope­ration mit dem Verein Afghani­scher Ingenieure und Techniker e.V. (VAIT), konnte die DAI etwa 50 Witwen in der Scho­mali-Ebene den subventionierten Kauf einer Solar­lampe ermöglichen. Die Lampe besteht aus einem kleinen Solar-Panel, das tagsüber in der Sonne einen Akku auflädt, der sich im Sockel der Lampe befindet.

Impressionen - Solarlampen für Witwen
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Durch die Solarlampe können die ansonsten betriebenen Kerosin-Lampen ersetzt werden, die im Be­trieb teuer und gefährlich sind und durch die Verbrennung von Kerosin die Luft bzw. die Atemwege der Men­schen belasten. Mit dem Akku kann auch ein kleines Radio betrieben werden.

 

Das Frauenzentrum Laghmani konnte hier als Anlaufstelle und Multi­plikator ge­nutzt werden, um die Verwendung erneuerbarer Ener­gien zu fördern. Dieses Ziel soll auch weiterhin verfolgt werden. Nach anfänglicher Skepsis liessen sich die Frauen durch die Demonstration der Lampe und die für afgha­nische Verhältnisse sensationellen Ver­kaufs­bedingungen – Rückgabe­recht von 3 Monaten und Garantie von 6 Monaten – über­zeugen. Uns ist allerdings kein Fall bekannt, dass eine Familie die Lampe zurückgegeben hätte. Zudem besteht bei technischen Problemen die Möglich­keit, die Lampe in der von VAIT betriebenen Werkstatt in Kabul reparieren zu lasse. Zuständig für den Transport ist Khan Shirin, unser Mitarbeiter vor Ort der auch das Frauenzentrum betreute. Das Projekt ist inzwischen abgeschlossen.
 

 

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