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Auf einen Blick

Foto: Afghanische Frauen beim Nähen

Ort

Laghmani, ca. 70 km nördlich von Kabul
 

Status

Projekt abgeschlossen
 

Ansprechpartnerin

Sarghuna Nashir-Steck

Frauenzentrum Laghmani

Die DAI gründete im Dezember 2002 in der Provinz Parwan ein Frauenzentrum und be­trieb es wie geplant für knapp zwei Jahre. Laghmani, das Dorf, in dem sich das Zentrum befand, liegt in der Schomali-Ebene und ist ca. 70 km von Kabul ent­fernt. Es wurden drei je sechsmonatige Aus­bildungs­kurse speziell für Witwen durchgeführt. Unter­richtet wurde in Nähen und Sticken, Lesen und Schreiben sowie Gesundheits­aufklärung, letzteres wurde einmal wöchentlich durch eine örtliche Krankenschwester unterrichtet. Nach Abschluss eines Kurses erhielten die teilnehmenden Frauen eine Nähmaschine. Einmal im Monat besuchte eine Ärztin aus dem 10 km entfernten Charikar das Zentrum.  

Impressionen - Frauenzentrum Laghmani
Zur Bildergalerie (4 Bilder)

Wir freuen uns, dass die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) im Jahr 2003 einen der beiden Sechsmonatskurse finanzierte. Die übrigen Kurse wurden durch Caritas inter­national und Spenden an die DAI getragen. Der dritte Kurs wurde im Juni 2004 abgeschlossen. Auf Wunsch der beteiligten Frauen (Lehrerinnen und ehem. Schüle­rinnen) wurde kein weiterer Kurs durch­geführt. Die Unterstützung der DAI lief wie vor­gesehen im Oktober 2004 aus. Ins­gesamt konnten etwa 100 Frauen aus­ge­bildet werden. Die ausgebildeten Frauen erledi­gen heute überwiegend klei­nere Auf­trags­näharbeiten im Familien- oder Nach­bar­schafts­kreis und tra­gen so zur Existenz­sicherung bei.


Eine zweites Standbein für die Frauen neben der Näherei stellt das durch Pascale Goldenberg ins Leben ge­rufene Stickprojekt Laghmani dar (siehe separate Projektbeschreibung).
 

 

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