Wir berichten ...

Sachbericht und persönliche Eindrücke von Anne Hermes (2006)

Ankunft im staubigen Kabul. Die Hauptverkehrsstrassen sind größtenteils asphaltiert, alles andere unbefestigt, uneben, wird auch bei nur wenig Regen glitschig. Unbefestigte Strassen in der für 1 Mill. Menschen konzipierten, jedoch inzwischen 4 Mill. Menschen fassenden Stadt sind Pisten. Staub legt sich auf die angebotenen Waren am Straßenrand, auch wenn zum Verzehr gedacht. In der Nacht wird der aufgewirbelte Staub zu Nebel, sind die Scheinwerfer der Autos im chaotischen Verkehr nur trübe Spots. Mehr

Anne Hermes am 18. Mai 2006 in Reiseberichte
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Der Ort Adreskan liegt etwa 100 km südlich von Herat in einem Halbwüsten- und Wüstengebiet. Es ist von Herat aus gut erreichbar, da die Straße von Kabul nach Kandahar durch den Ort führt. Die Erreichbarkeit des Zentralortes Herat für die Bevölkerung ist allerdings schlecht, weil es keinen öffentlichen Nahverkehr gibt.

Die Bevölkerung von Adreskan besteht mehrheitlich aus Nomaden bzw. Halbnomaden. Der kleine durch den Ort führende Fluss, der im Sommer kein oder nur wenig Wasser führt, ermöglicht nur wenig landwirtschaftliche Tätigkeit. Diese nomadische Lebensweise, die ja wesentlich vom Klima abhängig ist, bedeutet, dass die meisten Menschen in Adreskan sehr arm sind und dass Kinder beim Broterwerb mithelfen müssen. Mehr

Peter Adler am 9. März 2006 in Aus Afghanistan
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In der Aprilausgabe von natur+kosmos wird unter der Rubrik »Projekt des Monats« das Dorfentwicklungsprojekt Bedmoschk vorgestellt.

Dietlinde Quack am 1. März 2006 in Neuigkeiten
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Im September 2005 startete der Wettbewerb »Fäden verbinden Frauen«. Einsendeschluß für künstlerische Textilarbeiten, die Stickquadrate der Frauen aus Laghmani integrieren, ist der 21. März 2007. Es ist geplant, dass ausgewählte Arbeiten im Rahmen einer Kofferausstellung in verschiedenen europäischen Museen und Textilmessen (und warum nicht in Kabul?) ausgestellt werden. Neugierde und Offenheit für die Kultur des anderen, das Zueinanderkommen und Sichverbundenfühlen soll diese Ausstellung fördern.

Der Ausschreibungstext mit Anmeldeformular zum Wettbewerb kann unter Projekte – Stickprojekt Laghmani heruntergeladen werden.

Pascale Goldenberg am 15. Februar 2006 in Aus Afghanistan
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Ein Reisebericht von Pascale Goldenberg (2005)

Ob ich verreise oder nicht
Ich muss schon mit dem Anfang beginnen, weil ich, bevor ich dorthin konnte, mich durchsetzen mußte. Da mein Reisepass aus dem Konsulat in Bonn nicht zurückkam, meldete ich mich telefonisch; so erfuhr ich, dass der Konsul keine Lust hatte, mich (womöglich, weil alleine) verreisen zu lassen. Dadurch sahen meine Kollegen aus der DAI (Deutsch Afghanische Initiative e.V. aus Freiburg) eine potentielle Gefahr und rieten mir das Verreisen auch streng ab und dafür, meine Pläne um einige Monate zu verschieben. Diese Lösung wäre – zwischen Gert und meinen Jahresplänen- kaum zu organisieren gewesen und auf alle Fälle dieses Jahr nicht mehr möglich. Mehr

Pascale Goldenberg am 1. Januar 2006 in Reiseberichte
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