Wir berichten ...

3. Oktober 2006
Veranstaltungen im Oktober und November

5. Oktober, 19:30 Uhr
»Leben afghanischer Nomaden – eine ökologische Lebensweise in Gefahr« in den Räumen von Südwind Freiburg e.V. (Lorettostraße 42). Veranstaltung im Rahmen der Eine Welt Wochen.
ReferentInnen: Sarghuna Nashir-Steck und Masud Farhatyar

12. Oktober, 20:00 Uhr
»Bericht zur Situation der Frauen in Afghanistan« im Kindergarten in Denzlingen.
Referentin: Sarghuna Nashir-Steck

25. Oktober, 19:30 Uhr
»Afghanische Köstlichkeiten« im Katholischen Gemeindehaus in Müllheim.
Referentinnen: Irena Nazari, Assina Karim und Dietlinde Quack

6. November, 19:00 Uhr
»Frauenzentrum Shahrak« – Vortrag für den Eine-Welt-Laden fairpart in Ludwigsburg.
Referentinnen: Farsaneh Farhatyar und Dietlinde Quack

27. November, 20 Uhr
»Dorfentwicklung Bedmoschk und Adreskan« – Vortrag
für die Friedensinitiative Nottuln. Alte Amtmannei in Nottuln.
Referenten: Mohamad Achtari und Wilhelm Druben

Wilhelm Druben am 3. Oktober 2006 in Aus Afghanistan

Am 1. Juni 2006 fand in der Pädagogischen Hochschule (PH) Littenweiler die Premiere des Films »Afghanistan – Aufbruch wohin?« statt. Gedreht wurde der Film in vier Grundschulen im Großraum Herat im Mai 2005 von Marco Keller, Rebecca Schmid und Ute Gröger, alle drei Studierende der PH, sowie der ehemaligen PH-Professorin Heide Kässer. Rateb Azimi (2. Vorsitzender der DAI) hatte die Gruppe in Herat tatkräftig unterstützt. Die DAI freut sich, dass der 40-minütige Film nach einjähriger Bearbeitungszeit nun zu sehen ist. Mehr

Wilhelm Druben am 6. Juni 2006 in Aus Afghanistan

Ein Reisebericht von Pascale Goldenberg (2006)

Dies ist der Bericht der zweiten Reise nach Laghmani (Afghanistan), um das Stickprojekt weiter zu betreuen. Die Deutsch Afghanische Initiative e.V. in Freiburg (Deutschland) ist Träger und ich bin Leiterin des Projekts. Wer den ersten Reisebericht (von Juli 2005) nicht kennt und die Anfänge gerne erfahren möchte, kann bei mir danach fragen. Mehr

Pascale Goldenberg am 26. Mai 2006 in Reiseberichte

Sachbericht und persönliche Eindrücke von Anne Hermes (2006)

Ankunft im staubigen Kabul. Die Hauptverkehrsstrassen sind größtenteils asphaltiert, alles andere unbefestigt, uneben, wird auch bei nur wenig Regen glitschig. Unbefestigte Strassen in der für 1 Mill. Menschen konzipierten, jedoch inzwischen 4 Mill. Menschen fassenden Stadt sind Pisten. Staub legt sich auf die angebotenen Waren am Straßenrand, auch wenn zum Verzehr gedacht. In der Nacht wird der aufgewirbelte Staub zu Nebel, sind die Scheinwerfer der Autos im chaotischen Verkehr nur trübe Spots. Mehr

Anne Hermes am 18. Mai 2006 in Reiseberichte

Der Ort Adreskan liegt etwa 100 km südlich von Herat in einem Halbwüsten- und Wüstengebiet. Es ist von Herat aus gut erreichbar, da die Straße von Kabul nach Kandahar durch den Ort führt. Die Erreichbarkeit des Zentralortes Herat für die Bevölkerung ist allerdings schlecht, weil es keinen öffentlichen Nahverkehr gibt.

Die Bevölkerung von Adreskan besteht mehrheitlich aus Nomaden bzw. Halbnomaden. Der kleine durch den Ort führende Fluss, der im Sommer kein oder nur wenig Wasser führt, ermöglicht nur wenig landwirtschaftliche Tätigkeit. Diese nomadische Lebensweise, die ja wesentlich vom Klima abhängig ist, bedeutet, dass die meisten Menschen in Adreskan sehr arm sind und dass Kinder beim Broterwerb mithelfen müssen. Mehr

Peter Adler am 9. März 2006 in Aus Afghanistan

In der Aprilausgabe von natur+kosmos wird unter der Rubrik »Projekt des Monats« das Dorfentwicklungsprojekt Bedmoschk vorgestellt.

Dietlinde Quack am 1. März 2006 in Neuigkeiten

Im September 2005 startete der Wettbewerb »Fäden verbinden Frauen«. Einsendeschluß für künstlerische Textilarbeiten, die Stickquadrate der Frauen aus Laghmani integrieren, ist der 21. März 2007. Es ist geplant, dass ausgewählte Arbeiten im Rahmen einer Kofferausstellung in verschiedenen europäischen Museen und Textilmessen (und warum nicht in Kabul?) ausgestellt werden. Neugierde und Offenheit für die Kultur des anderen, das Zueinanderkommen und Sichverbundenfühlen soll diese Ausstellung fördern.

Der Ausschreibungstext mit Anmeldeformular zum Wettbewerb kann unter Projekte – Stickprojekt Laghmani heruntergeladen werden.

Pascale Goldenberg am 15. Februar 2006 in Aus Afghanistan

Ein Reisebericht von Pascale Goldenberg (2005)

Ob ich verreise oder nicht
Ich muss schon mit dem Anfang beginnen, weil ich, bevor ich dorthin konnte, mich durchsetzen mußte. Da mein Reisepass aus dem Konsulat in Bonn nicht zurückkam, meldete ich mich telefonisch; so erfuhr ich, dass der Konsul keine Lust hatte, mich (womöglich, weil alleine) verreisen zu lassen. Dadurch sahen meine Kollegen aus der DAI (Deutsch Afghanische Initiative e.V. aus Freiburg) eine potentielle Gefahr und rieten mir das Verreisen auch streng ab und dafür, meine Pläne um einige Monate zu verschieben. Diese Lösung wäre – zwischen Gert und meinen Jahresplänen- kaum zu organisieren gewesen und auf alle Fälle dieses Jahr nicht mehr möglich. Mehr

Pascale Goldenberg am 1. Januar 2006 in Reiseberichte

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