Wir berichten ...

Der Reisebericht von Sabine Dryander,
ergänzt von Pascale Goldenberg, ist fertig!

Hier können Sie den gesamten Reisebericht downloaden.

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Auszug des Reiseberichts:

Reisebericht
Von Sabine Dryander, ergänzt von Pascale Goldenberg.
Oktober 2012

(Pascale:) Die Oktoberreise war mit nur 2 Wochen kürzer als die vorige Reise, so dass wir unsere Arbeit auf die Dörfer der Shomali-Ebene (Laghmani) konzentrierten und diesmal nicht nach Herat flogen. Sabine begleitete mich. Durch Ihre positive Einstellung, Neugier und Offenheit, aber zugleich Tüchtigkeit war sie eine wertvolle Gefährtin. Ihr Reisebericht soll diesmal unser Projekt mit anderen Augen darstellen. Zwischen die Zeilen werden sich meine eher sachlichen Anmerkungen hineinschieben.

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Pascale Goldenberg am 18. Februar 2013 in Reiseberichte
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Am Dienstag, 22.01.2013 waren die Pateneltern der Projektgruppe Kinderpatenschaften Herat zu einem Dankeschöntreffen eingeladen worden. Als Ehrengast und Gründungs-mitglied der DAI kam Herr Rateb Azimi aus Herat nach Freiburg und bestätigte persönlich allen Paten, dass ihr Geld sicher bei den Patenkindern ankommt. Bei Tee und orientalischen Leckereien wurde über die Kinderpatenschaften, Studentinnenpatenschaften und die gegenwärtige Lage in Herat berichtet. Die Studienbedingungen an der Universität Herat, die Förderung im Studentinnenprojekt und bisherige Erfolgsgeschichten erläuterte Heide Kässer als Verantwortliche für die Studentinnenpatenschaften. Projektleiterin Sarghuna Nashir-Steck hatte zum alljährlichen Patentreffen in die Räumlichkeiten des Nachbarschaftswerkes Freiburg eingeladen, um sich für den Einsatz vieler Pateneltern zu bedanken und ihnen Briefe und Fotos der Patenkinder überreichen.

Da nicht alle Paten kommen konnten, möchten wir uns auch an dieser Stelle noch einmal für Ihren Einsatz bedanken. Ohne Ihre Hilfe müssten viele dieser Kinder die Schule abbrechen, um ihren Familien bei der Arbeit zu helfen. Herzlichen Dank!

Danke und Auf Wiedersehen

von links: Irena Nazary, Sybilla Wadewitz, Farzaneh Farhatyar

Nach vielen Jahren der unermüdlichen Arbeit für die DAI im Büro und bei den Kinderpatenschaften Herat hat Irena Nazary die Arbeit offiziell an Sarghuna Nashir-Steck übergeben und wurde nun verabschiedet, denn sie wird auch den Verein verlassen. In großer Dankbarkeit für ihren Einsatz und ihre Zeit, die sie der DAI geschenkt hat, wünschen wir ihre alles Gute und viel Kraft für die Zukunft. Sie hat den Verein die gesamten 10 Jahre wesentlich geprägt.

Sybilla Wadewitz am 4. Februar 2013 in Neuigkeiten
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Die DAI unterstützt seit 2004 Patenkinder aus Schulen in der Provinz Parvan. Unter den Abiturienten befinden sich auch zunehmend Mädchen, was eine positive Entwicklung ist. Vor 10 Jahren, als die DAI mit ihrer Arbeit begann, war das nicht selbstverständlich.

Die DAI hat die Zeugnisse der Absolventen erhalten. Wir gratulieren allen Absolventen und freuen uns über diesen Erfolg. Vielen der Absolventen steht jetzt noch eine Aufnahmeprüfung für die Universität bevor, da die Studienplätze begrenzt sind. Ohne die Unterstützung von Paten in Deutschland hätten viele dieser Kinder die Schule vorzeitig abbrechen müssen, um ihre armen Familien finanziell zu unterstützen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Paten!

Abiturienten aus der Reihe der Patenkinder sind:
Laghmanischule: Sonia, Tochter des Sayed Ismael;
Sonia,Tochter des Delawar;Beheshda,Zabiullah
Meanshahschule: Soheila, Marina, Brader Agha
Balaghelschule: Faima

Sybilla Wadewitz am 3. Februar 2013 in Aus Afghanistan
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Patenstudent Mohammad Amin Alizadah berichtet aus Herat, dass es dieses Jahr genügend Schnee gibt in Herat (Stadt). Der Grund für diese Freude liegt nicht nur im schönen Anblick, sondern darin, dass der Schnee in diesem trockenen und staubigen Land die Wasserreserve für die Landwirtschaft darstellt. Ohne Schneeschmelze im Frühjahr kann nur mittels Karesen (und Brunnen) bewässert werden. Diese traditionellen Bewässerungssysteme, die das Wasser aus den Bergen in unterirdischen Rohrleitungen herleiten, müssen aufgrund der Kriegszerstörungen vielerorts wieder restauriert werden. Viele Brunnen sind versiegt bzw. es muss immer tiefer nach Wasser gebohrt werden, da der Wasserspiegel weiter gesunken ist.

Mit dem ersten Schneefall endet das Studienjahr für Mohammad Amin Alizadah und beginnt erst im Jahr 2013 mit dem Neujahrsfest Nawroz am 21.März. Da in Afghanistan ein anderer Kalender gilt, ist dort jetzt das Jahr 1392.

Die Universitäten sind nicht geheizt, weshalb sie über den Winter geschlossen werden. In der Zwischenzeit sind die Studentinnen und Studenten im Wohnheim bzw. zu Hause und schreiben Hausarbeiten, arbeiten oder belegen Sprachkurse.

Sybilla Wadewitz am 11. Januar 2013 in Aus Afghanistan
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Im Oktober 2012 feierte die Lessing Realschule in Freiburg ihr 75-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch die Aktivitäten der Schule für ihre Patenschule in Afghanistan, die Balaghel Friedensschule, gewürdigt und für Spenden geworben. Durch diverse Schüleraktivitäten hatte die LRS 2012   6 Patenschaften für Halbwaisen aus der Balaghelschule übernehmen können. Auch jetzt gelang es wieder, genügend Interesse für das sozial motivierte Projekt der Schule zu gewinnen und das Geld für 4 Patenschaften zusammenzubringen. Hinzu kommen 2 weitere Patenschaften, die privat finanziert werden. – Die DAI dankt im Namen der afghanischen Kinder, die seit vielen Jahren gefördert werden können und denen auf diese Weise ein Schulbesuch ermöglicht wird. Die LRS hatte vor Jahren mit anderen Schulen zusammen den Bau eines Gebäudes der Balaghelschule ermöglicht. Ein so lange anhaltendes Engagement verdient höchste Anerkennung. Möglich ist es durch den unermüdlichen Einsatz mehrerer Lehrerinnen und Lehrer, vor allem von Herrn Grässlin, der von Anbeginn die Schüler immer wieder motiviert hat.

Am 29.11.2012 führte das Montessorizentrum Angell seinen alljährlichen Weihnachtsbasar durch. Im Vorfeld hatte unser Mitglied Peter Adler in einem Lichtbildervortrag einiges vor 4 Klassen über Afghanistan und die fast 10 Jahre zurückliegenden Anfänge der Laghmanischule und des Engagements der Angellschule beim Bau der Schule erzählt Allein 4 Klassen waren für ihre Patenschule in Laghmani im Einsatz, hatten ein hübsches kleines Café, ein einladendes Speiselokal gestaltet, hatten einen Flohmarkt eingerichtet, verkauften kleine Dinge für Weihnachten, darunter auch Stickquadrate aus dem Stickprojekt der DAI. Mahsoud Farhatyar hatte wie jedes Jahr eine Fülle von Gegenständen aus seinem Geschäft zur Verfügung gestellt.

Das Interesse der Besucher war groß, der Ertrag großartig. Von den 4 Klassen und vielen weiteren, die ebenfalls einen erheblichen Teil ihres Gewinns spendeten, kamen fast 1800 € zusammen. Die Kinder von Laghmani können sich freuen. 4 Kinderpatenschaften werden übernommen, eine beträchtliche Summe bleibt für Anschaffungen der Schule, der es vor allem an Sportgeräten und naturwissenschaftlichen Einrichtungen fehlt. Auch die Realisierung eines Computerraums kann wahrscheinlich dieses Jahr realisiert werden.

Der Dank der DAI und der Laghmanischule gebührt dem anhaltenden Einsatz der Schulgemeinschaft von Angell, vor allem der Schulleitung, ohne deren Unterstützung nichts möglich wäre, und Herrn Dr.Beer, der sich unermüdlich engagiert.

Peter Adler am 7. Januar 2013 in Neuigkeiten
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warm angezogen probieren die Lehrlinge noch Schuhe an

Warm angezogen probieren die Lehrlinge (mit beiger Jacke) noch Schuhe an

In Kabul ist der Winter mit -9°C wie immer kalt. Für die Lehrlinge der Schreinerei des Projektleiters Ahmad Shah Salehi und des Kooperationspartners AADO ist das sehr hart, da sie keine Winterkleidung besaßen und teilweise nicht arbeiten konnten mit klamm gefrorenen Fingern. Da sie aus besonders armen Familien stammen, war nicht genug Geld vorhanden, um ihnen warme Kleidung zu kaufen. Mit einer schnellen Aktion konnte ihnen geholfen werden. Unser Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die uns ihr Geld anvertrauen. Die Schreinerei arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit jungen Menschen und hat seit Gründung 30 Jungen mit einer Schreinereiausbildung eine berufliche Perspektive geboten.

Komplette Winterbekleidung für alle Lehrlinge der Schreinerei Kabul

Komplette Winterbekleidung für alle Lehrlinge der Schreinerei Kabul

Warm von Kopf bis Fuß dank Spendengelder

Warm von Kopf bis Fuß dank Spendengelder

Diese 9 Lehrlinge (Foto mitte) werden nach Abschluss ihrer Ausbildung genauso                        schnell eine bezahlte Arbeit finden wie ihre Vorgänger und nicht ins Heer der “Hoffnungslosen” fallen, die anfällig werden für Kriminalität und Drogen.

Sybilla Wadewitz am 5. Januar 2013 in Aus Afghanistan
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Zum Afghanistantag am 07.11. 2012 (Siehe BZ-Artikel vom 12.11.) an der Emil-Gött-Schule in Zähringen fand neben einem tollen Rahmenprogramm auch die Übergabe einer Spende der Kinder an die Mitglieder der Deutsch-Afghanischen-Initiative e.V. statt. Diese Spende wurde durch Veranstaltungen und Aktivitäten der Eltern-Ag Afghanistan möglich (Siehe frühere Artikel: Schulhock). Durch den Projektleiter der Patenschule, Jörg Luthardt, wird nun die Spende an die Schulen in Solmabad und Schotordaran (Provinz Herat) gesendet.

Ein großes Dankeschön den Kindern der Emil-Gött-Schule und den aktiven Eltern.

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Vertreter der DAI nehmen die Spende von Klassensprechern der Emil-Gött-Schule entgegen

Sybilla Wadewitz am 1. Dezember 2012 in Neuigkeiten
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Besonderer Besuch

Kopftuch und Kamelkacke: Kinder der Emil-Gött-Schule erfahren beim Afghanistan-Tag viel Neues.

  1. Masuod Farhatyar beantwortet die vielen neugierigen Fragen der Drittklässler.Foto: Thomas Kunz

ZÄHRINGEN. Die Aufregung an der Emil-Gött-Schule ist groß: Heute ist Afghanistan-Tag. Nach der Pause stürmen die Kinder zurück in die Grundschule, ausnahmsweise kann das nicht schnell genug gehen. Gleich werden sie die Gäste von der Deutsch-Afghanischen-Initiative (DAI) mit Fragen löchern und Spenden übergeben.

Im Museumsklassenzimmer warten am Mittwoch bereits Sybilla Wadewitz und Masuod Farhatyar von der DAI und die Leiterinnen der Afghanistan-AG auf die Klassensprecher der zehn Klassen. Dort können die Kinder Schuhe, einen Filzteppich, eine Ziegenglocke und andere Alltagsgegenstände aus dem fernen Land begutachten. Und ihre Spende übergeben: 700 Euro haben die Schüler gesammelt. Enno Rau (7) muss den Scheck hoch über den Kopf halten, damit der aufs Erinnerungsfoto passt. Er und Laura Werner (8) sind Klassensprecher der zweiten Klasse.

Masuod Farhatyar (55) wohnt in Freiburg, seit er mit 19 Jahren zum Studieren herkam. Er reist oft in sein Heimatland Afghanistan und hat dort mit der DAI und der Caritas Schulen gebaut. Mit der Schule in Solmabad pflegt die Emil-Gött-Schule seit zehn Jahren eine Patenschaft. “Am Anfang standen dort nur Zelte. Seit 2006 gibt es nun eine richtige Schule”, erzählt der Afghane. Durch Spenden können die afghanischen Kinder Hefte, Sitzmatten und Schulranzen bekommen. An die 700 Euro könne man eigentlich eine Null dranhängen, sagt Farhatyar, denn so viel sei das Geld dort wert. Die Schüler staunen – dann prasseln Fragen: “Wer ist Präsident?”, will Enno wissen. “Wie viel Einwohner hat Kabul?”, fragt Laura. “Welche Kleidung tragen die Menschen?”, fragen Niklas Stein (9) und Annabelle Moßbrucker (10), Klassensprecher einer vierten Klasse. “An Festtagen”, antwortet der Afghane “solche Kleidung wie ihr.”

Häuser aus Kamelkacke

Recht hat er, denn heute tragen die beiden typische Blusen und Westen mit Schmucksteinen. Die haben sie extra angezogen, auch wenn die Klassenkameraden Witze gemacht haben. “Ich finde die ganz schön”, sagt Niklas. “Es kratzt nur ein bisschen”, meint Annabelle.

Die Klassensprecher hätten noch viele Fragen, aber jetzt stehen ein Film, afghanische Musik und Malen auf dem Programm. Die Mitglieder der DA-Initiative werden schon erwartet: Im ersten Stock sitzt die dritte Klasse gespannt im Stuhlkreis. Sobald Masuod Farhatyar in der Mitte Platz genommen hat, geht es ans Eingemachte: “Wie viele Teppiche werden pro Tag geknüpft?” fragt Sebastian Moctezuma De La (9). Farhatyar muss lachen: “Schwierig, aber im Jahr sicherlich 10 000 Quadratmeter, was ja nicht einfach ist: Pflanzen liefern Farbe, dann muss Wolle gesponnen werden, erst dann wird geknüpft.”

Die Drittklässler sind verblüfft: Es gibt echt Häuser aus Kamelkacke? Krankheiten werden oft ohne Arzt behandelt? Zähne geputzt wird mit einem angeschliffenen Stück Holz? Wahnsinn! Sie sind gut vorbereitet, dank vieler Schulprojekte der Afghanistan-AG und den Briefen von afghanischen Kindern. Wie ist das denn mit dem Verschleiern, wollen sie wissen. “Die Frauen sind nicht gesetzlich verpflichtet”, erklärt Farhatyar, “aber es gibt immer wieder Männer, die sie zwingen.” Das Problem seien die Männer, sagt er. Aber den Jungen könne man ein anderes Denken beibringen, indem sie lesen, schreiben und die Welt kennen lernen. “Ich kenne auch eine Frau, die Schleier tragen will, was ihrem Mann gar nicht gefällt.” Dann erzählt Farhatyar noch eine Anekdote: “Als ich bei einem Besuch Schulsachen verteilt habe, hatte ein Mädchen keine Tasche. Nimm doch dein Tuch, habe ich gesagt. Alle haben es ihr nachgemacht, seitdem trägt dort kein Mädchen mehr Schleier.” Vergnügt stimmt er ins Lachen der Klasse mit ein.

Infos zu den Schulpatenschaften: http://www.deutsch-afghanische-initiative.de

Sybilla Wadewitz am 12. November 2012 in Aus Afghanistan
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Dr. Bashardost (Afghanistan)

Dr. Bashardost (Afghanistan)

Sybilla Wadewitz am 22. Oktober 2012 in Aus Afghanistan
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Veranstaltung im Frauenzentrum Shahrak zur Verurteilung der jüngsten Gewaltakte gegen Frauen

Datum: 19. Juli 2012

In Afghanistan ist schreckliche Gewalt gegen Frauen immer noch sehr stark verbreitet. Wenig überraschend, hat das Land in einer Reihe von Provinzen in den letzten Monaten wieder einige schreckliche Fälle von Gewalt gegen Frauen erlebt.

Nehmen wir als Beispiel die Ermordung der Chefin des Rats für Frauenangelegenheiten in Baghlan. Sie wurde durch eine Autobombe getötet. Die afghanische Regierung gewährleistet nicht die Sicherheit der weiblichen Mitglieder der Regierung und verhält sich damit eindeutig diskriminierend gegenüber Frauen.

In einem anderen schrecklichen Fall von Gewalt im Parwan Bezirk von Kabul war eine junge Frau namens Njiba, des Ehebruchs beschuldigt und durch die Taliban öffentlich hingerichtet worden. Ein mit dem Handy aufgenommener Film zeigt den tragischen Moment ihrer Erschießung im Dorf mit einer großen Gruppe von jubelnden Dorfbewohnern.

Weiterhin wurde ein junges Mädchen namens Shakila von einem Mitglied des Provinzrates Bamyan in Bamiyan vergewaltigt und erschossen. Der Schuldige behauptete, dass Shakila Selbstmord begangen hatte; jedoch hat die Forensik bewiesen, dass sie getötet wurde. Die Forensik fand auch Beweise, dass sie vergewaltigt worden war, bevor Sie von hinten mit einem Gewehr erschossen wurde. Die Regierung hat leider alle bereitgestellten Beweise ignoriert und entschieden, dass der Mann nicht schuldig war.

Um vor diesem Hintergrund etwas für die Frauen in Afghanistan zu tun, hat das Frauenzentrum Shahrak (Cultural and Social Association of Neswan) eine Veranstaltung durchgeführt und solche Gewalttaten gegen unschuldige afghanische Frauen verurteilt.

Zur Veranstaltung eingeladen waren die Generalstaatsanwältin Marya Bashir der Generalstaatanwaltschaft Herat, Mitglieder zivilgesellschaftlichen Organisationen, Frauenrechtlerinnen, Vertreter/innen des Parlaments in Herat, Vertreter/innen des Menschenrechtsausschusses, Mitglieder des Provinzrats von Herat und Universitätsprofessor/innen, die alle die Veranstaltung mit großem Engagement besuchten.

Aqila Nazari, Leiterin des Frauenzentrums Shahrak, eröffnete die Veranstaltung mit einer einleitenden Rede über die Organisation Neswan (Cultural and Social Association of Neswan) und den Zweck der Veranstaltung. Danach hielt Marya Bashir, die Generalstaatsanwältin von Herat, eine Rede über die rechtlichen Aspekte der Verletzungen der Rechte der Frau. Im Anschluss daran hielten Masouda Karokhi, Mitglied des Parlaments, und einige andere Teilnehmer/innen noch weitere Reden. Zuletzt hielt Fatema Jafari, Mitglied des Provinzrats von Herat, eine Rede, in der sie die Schlussfolgerungen der Veranstaltung zusammenfasste. Abschließend hat sie jede Form von Gewalt gegen Frauen verurteilt.

Die Veranstaltung wurde mit einer Schweigeminute für die Opfer grausamer Handlungen speziell an Frauen beendet.

Sybilla Wadewitz am 22. Oktober 2012 in Aus Afghanistan
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