Archiv: September 2013

Seit diesem Jahr erhalten die Studentinnen unseres Projektes Englischunterricht. Erfreulicherweise sogar von einem Studenten, der ebenfalls von der DAI seit einem Jahr unterstützt wird. Mohammad Amin studiert in Herat Englische Literaturwissenschaft und schreibt gutes Englisch wie er per Email an seinen Paten regelmäßig zeigt.

Etwa die Hälfte der 20 Studentinnen unseres Studentinnenprojektes stammt aus Herat. Die anderen Studentinnen kommen aus entlegenen Provinzen hierher, denn die Universität ist bekannt für ihre gute Ausbildung. Die Studentinnen hoffen, nach dem Examen eine Arbeitsstelle in Herat oder in ihren Heimatprovinzen zu finden.
Mohammad Amin innerhalb der Zitadelle auf dem Burgberg Herat

Mohammad Amin innerhalb der Zitadelle auf dem Burgberg

Unterhalb des Burgbergs erstreckt sich die Stadt Herat und am nördlichen Stadtrand, am Fuß des Gebirges, liegt der Campus der Universität. Herat ist eine sehr alte Stadt, günstig in einer Flussoase gelegen, sichtbar an den vielen Bäumen in der Stadt.

Blick von der Zitadelle auf den nördlichen Stadtrand von Herat

Blick von der Zitadelle auf den nördlichen Stadtrand von Herat

Photos: Mohammad Amin
Text:     Heide Kässer (Leiterin des Studentinnenprojektes)

Sybilla Wadewitz am 24. September 2013 in Aus Afghanistan
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Nach Überwindung  zeitaufwändiger  bürokratischer Hindernisse bei der Deutschen Botschaft in Kabul traf am 15.7 Khaled Hashimi bei der DAI in Freiburg ein. Er ist für die Umsetzung aller Projekte im Bereich Kabul und Charikar zuständig, verteilt persönlich die Patengelder, den Lohn für die Stickerinnen, hält den Kontakt zu den Patenschulen, plant die Vorhaben und überwacht die Durchführung, in seiner Familie werden  alle DAI-Besucher in Kabul gastfreundlich untergebracht. Viele Wege in Kabul und der Provinz  Parvan sind weit, zeitaufwändig und auch nicht immer ungefährlich. Endlich konnten ihn alle Vorstandsmitglieder hier kennen lernen, er lernte alle kennen. Besprechungen mit Projektleitern und dem Kassenwart fanden statt über Planungen und Abrechnungen. Arztbesuche wegen seiner angeschlagenen Gesundheit fanden statt, ein Treffen mit allen, viele Einladungen lockerten den Besuch auf. Wegen der Ferien war ein Besuch der Patenschulen hier leider nicht möglich. Für alle Beteiligten war die persönliche Begegnung eine wichtige Bereicherung.

Peter Adler am 23. September 2013 in Neuigkeiten
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