»Solarenergie für Afghanistan«

Gemeinsam mit der Lokale Agenda 21 Ibbenbüren e.V., Partnerverein der DAI, stellen wir unser Dorfentwicklungsprojekt in Bedmoshk vor.

Vortrag von Dipl.-Ing. Mohammed Achtari aus Freiburg.

10. März, 15 Uhr
Gasthof Kunze (ehemaliges Kolpinghaus)

Poststr. 12 in Ibbenbüren

Ibbenbüren. Am Samstag, 10. März, stellt Dipl.-Ing. Mohammed Achtari auf Einladung der Lokalen Agenda 21 Ibbenbüren das Dorfentwicklungsprojekt „Bedmoschk“ des Vereins Deutsch-Afghanische-Initiative vor. Sein Vortrag beginnt um 15 Uhr im Gasthof Kunze (ehemaliges Kolpinghaus), Poststr. 12 in Ibbenbüren, der Eintritt ist frei.

Die in Freiburg ansässige Deutsch-Afghanische-Initiative (DAI) betreibt seit 2004 ein erfolgreiches Entwicklungsprojekt im afghanischen Dorf Bedmoschk. Das Projekt beinhaltet u.a. die Verbesserung der Versorgung der örtlichen Bevölkerung mit Licht, Strom und Wärme über technische Geräte auf Solarenergiebasis. In einem Land wie Afghanistan kann die Versorgung mit Energie außerhalb der Städte aus geographischen und finanziellen Gründen nicht wie etwa in Deutschland zentral erfolgen. Nicht nur deshalb bietet sich dort die dezentrale und kleinräumige Nutzung von Sonnen-, aber auch Windenergie an. Das Projekt der DAI in Bedmoschk wird von der Lokalen Agenda 21 Ibbenbüren in partnerschaftlicher Zusammenarbeit im Rahmen des eigenen Nachhaltigkeitsprojekts „Solarenergie für Afghanistan und Ibbenbüren“ unterstützt, welches seit Oktober vergangenen Jahres vom Projektverantwortlichen Dr. Tobias Korte in zahlreichen Ibbenbürener Vereinen, Gruppen und Schulklassen vorgestellt worden ist.

Bei der Veranstaltung am 10. März können sich die Menschen in Ibbenbüren nun hautnah ein Bild von der Deutsch-Afghanischen-Initiative und vor allem von und deren Entwicklungsarbeit in Afghanistan machen. „Wir freuen uns, dass wir Herrn Mohammed Achtari, ein Vorstandsmitglied der Deutsch-Afghanischen-Initiative, in Ibbenbüren zu Besuch haben. Er ist der Motor und der Dreh- und Angelpunkt der Projektumsetzung in Afghanistan. Niemand kann überzeugender berichten als er!“, so Maria Frank, die 1. Vorsitzende der Lokalen Agenda. Mohammed Achtari, der viele Solargeräte, die in Afghanistan genutzt werden, selbst entwickelt hat, lebt und arbeitet seit Jahren als Ingenieur in Freiburg. Er reist aber mehrmals im Jahr in seinen Heimatort Bedmoschk, um neue Projekte zu initiieren und sich über die Entwicklung der bereits laufenden zu informieren. Somit ist er stets in Verbindung mit den Menschen, die in Afghanistan seine Ideen umsetzen und ausbauen.

Hierüber wird er in seinem Vortrag berichten und anschließend für weitere Fragen zur Verfügung stehen. Zu dieser informativen Veranstaltung lädt die Lokale Agenda 21 Ibbenbüren alle Interessierten herzlich ein.

Wilhelm Druben ( 9 ) am 4. März, 2007

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